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Safer-Sex Regeln

Mit Safer Sex schützt man sich selbst und seine Partner am besten vor einer Ansteckung mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen.

Deshalb gilt:

1. Vaginal- und Analsex mit Kondom.

2. Und weil’s jede(r) anders liebt: Mach jetzt deinen persönlichen Safer-Sex-Check bei lovelife.ch

Achte ausserdem darauf, dass du kein Sperma, Blut/Menstruationsblut in den Mund nimmst oder schluckst. Bei Jucken, Ausfluss oder Schmerzen im Genitalbereich gehe umgehend zum Arzt.

Tipps & Tricks

Es ist Samstagnacht, du bist mit deinen Freunden unterwegs. Dein Gegenüber scheint sich sehr für dich zu interessieren und du bist auch nicht abgeneigt. Gut möglich, dass da noch mehr daraus wird. Eine Situation, wie wir sie alle schon erlebt haben. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt um nach dem Gummi zu fragen? Sobald wie möglich? Oder doch lieber erst wenn es schon fast zu spät ist? Solche und ähnliche Situationen bekommst du mit folgenden Gummilove-Tipps gekonnt in den Griff.

Allzeit bereit: Verstaue einen Gummi so, dass du ihn stets dabei hast. Am besten dafür geeignet ist die GummiLove Kondombox, darin bleibt dein Kondom voll safe.
Du wurdest gefragt ob du mitkommen möchtest?

  • Klar, aber nur „mit em Gummi chummi“.
  • Sex ohne Gummi? – “Don’t be silly, wrap your willy!” Für Fortgeschrittene auch kombinierbar mit erhobenem Zeigefinger und übertrieben ernstem Gesicht.
  • Nimm‘s mit Humor: „Beim Sex mit Gummi verbrennt man mehr Kalorien. Wollen wir gemeinsam abnehmen?“ Alternativ: „Ich hab meinen Gummi vergessen, wollen wir deinen benutzen?“

Kondom Anleitung

Wichtig ist, dass du deine passende Kondomgrösse benutzt, damit der Gummi auch perfekt sitzt. Finde deine passende Grösse auf mysize.ch

  1. Gummi auspacken- Vorsichtig auch wenn’s schnell gehen muss
  2. Gummi aufsetzten- Reservoir festhalten nicht vergessen
  3. Gummi abrollen- Geht es zu streng, ist er zu eng
  4. Gummi geben- Für sicheren Einsatz empfehlt sich die Nutzung von Gleitcreme
  5. Gummi festhalten- Hinten festhalten und Penis herausziehen
  6. Gummi entsorgen – nicht ins WC oder in die Natur sondern in der Kehrichsack

Was, wenn der Gummi platzt

Girl

  1. Nicht in Panik ausbrechen.
  2. Sperma sofort auslaufen lassen und die Scheide gründlich mit Wasser ausspülen.
  3. Nach Bedarf die Pille danach in der Apotheke oder beim Arzt holen.

Falls notwendig Schritt 1. wiederholen. Bei Unsicherheiten sind wir im GummiLove-Chat gerne für dich da.

Boy

  1. Penis mit lauwarmem Wasser abspülen.
  2. Mit der Partnerin über die Verhütung und das weitere Vorgehen besprechen.

Übung macht den Meister: Damit zum rechten Zeitpunkt alles sitzt, empfiehlt es sich den korrekten Gebrauch des Gummis vorher zu üben.

Die Pille danach

Die Pille danach ist eine Notfallverhütung und verhindert die ungewollte Schwangerschaft nach ungenügend oder nicht geschütztem Geschlechtsverkehr. Sie sollte innerhalb von 48 Stunden und spätestens nach 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Je schneller desto besser die Wirkung. In der Schweiz ist die Pille danach rezeptfrei in allen Apotheken erhältlich. 

Die Pille danach ist keine Verhütungsmethode und deshalb nicht zum regelmässigen Gebrauch bestimmt. Sie ist für Frauen, in folgenden Notfallsituationen:

  • Geschlechtsverkehr ohne Schutz.
  • Reissen oder Verrutschen des Kondoms. Geschlechtsverkehr ohne Schutz.
  • Vergessen der Pille bei mehr als 12 Stunden.
  • Versagen der Verhütung durch NuvaRing oder Hormonpflaster.

Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft?

Falls du Angst hast, dass mit deiner Verhütung etwas schiefgelaufen sein könnte – z.B. Pille erbrochen, falsche Einnahme, Kondom geplatzt oder sonstige Unsicherheiten – suche dir so schnell wie möglich Rat. Wenn du wartest, ob deine nächste Periode kommt oder nicht, hast du Zeit für stundenlange Gedankenexperimente im Stil von „Was wäre wenn…“, die meistens deine Angst noch steigern. Mehr Abhilfe schafft ein offenes und ehrliches Gespräch mit deinem Sexualpartner und der Rat eines Arztes oder einer Fachstelle oder in unserem GummiLove-Chat.

 

Sexuell übertragbare Krankeiten

 

Diese Infektionen werden durch sexuelle Kontakte (vaginale, orale, anale) übertragen. Einzelne davon können aber auch über das Blut, die Schleimhäute oder Berührungen übertragen werden.

Bei frühzeitigem Erkennen der Infektionen, können die meisten auch behandelt werden. Unbehandelt können schwerwiegende Konsequenzen daraus folgen (z.B. Krebs, Sterilität). Sie erhöhen auch das Risiko mit HIV/Aids angesteckt zu werden.

Neben HIV/Aids existiert eine Reihe weiterer sexuell übertragbarer Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhö  (Tripper), Syphilis, Hepatitis B, Feigwarzen, Filzläuse oder Herpes.

 

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Rechte

In der Sexualität hast du Rechte, damit du vor negativen sexuellen Erafrungen geschützt wirst.

Dazu gehören:

Schutzalter (Art. 187)

Bis zu deinem 16. Geburtstag bist du in der Schweiz im Schutzalter. Dieses soll deine Sexualität schützen vor negativen Erfahrungen. 

Wenn du 15 Jahre alt bist und du sexuellen Kontakt mit jemandem hast der 17 Jahre alt ist, macht sich der/die 17 jährige/r nicht strafbar, weil der Altersunterschied der Beteiligten nicht mehr als 3 Jahre Altersunterschied beträgt. Das ist die einzige Ausnahme die es gibt, die nicht mehr als drei Jahre Altersunterschied. 

Wenn du jedoch 18 Jahre alt bist und sexuellen Kontakt mit jemandem hast, der 14 Jahre alt ist, machst du dich strafbar. Du kannst mit einer Freiheitsstraffe (Gefängnis) von bis zu 5 Jahren oder einer Geldstraffe bestraft werden.

Pornographie (Art. 197)

Wenn du als 19 jähriger einem 15 jährigen via Handy ein Pornofilmli oder ein pornografisches Bild schickst, machst du dich strafbar und mit einer Freiheitsstraffe (Gefängnis) von bis zu 3 Jahren oder einer Geldstraffe bestraft werden. 

Dies weil wer pornografische Schriften, Ton-oder Bildaufnahmen, Abbildungen, andere Gegenstände solcher Art oder pornografische Vorführungen einer Person unter 16 Jahren anbietet, zeigt, überlässt, zugänglich macht oder durch Radio oder Fernseher verbreitet bestraft wird. 

Schändung (Art. 191)

Wenn der Täter/die Täterin dich bewusst betrunken macht um dann mit dir Sex zu haben, macht er/sie sich Strafbar und wird mit einer Freiheitsstraffe (Gefängnis) von bis zu 10 Jahren oder einer Geldstraffe bestraft. Denn wer eine urteilsunfähige oder eine zum Widerstand unfähige Person in Kenntnis ihres Zustandes zum Beischlaf, zu einer beischlafähnlichen oder einer anderen sexuellen Handlung missbraucht, wird bestraft. Dies gilt auch, wenn ein Mensch z.B. geistig beeinträchtigt (behindert) ist. 

Abhängigkeit / Ausnutzung einer Notlage (Art. 188 / Art. 193)

Wenn du als 16 jährige/r anhängig bist von deinem Stiefvater, weil er die Miete und deine Hobbys bezahlt und er von dir für einen Gefallen, als Gegenleistung eine sexuelle Handlung vornimmt, macht sich dein Stiefvater Strafbar, der deine Abhängigkeit ausnützt. Er wird mit einer Freiheitsstraffe (Gefängnis) von bis zu 3 Jahren oder einer Geldstraffe bestraft. Wer mit einer minderjährigen Person von mehr als 16 Jahren, die von ihm durch ein Erziehungs-, Betreuungs- oder Arbeitsverhältnis oder auf andere Weise abhängig ist, eine sexuelle Handlung vornimmt, indem er diese Abhängigkeit ausnützt.

Sexuelle Nötigung (Art.189)

Du verpasst den Bus und jemand nimmt dich per Anhalter mit, der Täter/die Täterin hält das Auto an wendet direkte Gewalt, Drohungen und/oder unmittelbaren psychischen Druck an, um sexuelle Handlung ausführen zu können. Alter und Geschlecht von Opfer und Täter/-in spielen keine Rolle. Unter diesen Strafartikel fallen alle sexuelle Handlungen ausser Geschlechtsverkehr. Der erzwungene Geschlechtsverkehr wird als Vergewaltigung gewertet.

Wer eine Person zur Duldung einer beischlafsähnlichen oder einer anderen sexuellen Handlung nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Vergewaltigung (Art. 190)

Wenn du als Frau auf in einer Seitengasse überfallen wirst und jemand dich zwingt unter Drohung, du würdest sonst umgebracht, oder Gewalt anwendet um Geschlechtsverkehr mit ihm zu haben macht sich strafbar. 

Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. 

Sexuelle Belästigung / Exhibitionismus (Art. 194/198)

Jemand der dir im Zug gegenüber sitzt und dir sein erregtes Glied zeigt, macht sich strafbar. 

Sexuelle Belästigungen ist, wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt, wer jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell belästigt, wird, auf Antrag, mit Busse bestraft.

Das Zeigen seiner Geschlechtsorgane oder die Selbstbefriedigung vor anderen Personen, die das nicht wollen, ist eine exhibitionistische Handlung oder eine sexuelle Belästigung. Diese Straftaten werden nur dann verfolgt, wenn das Opfer einen Strafantrag stellt.

Sexuelle Orientierung und Geschlechtsindentität

Es gibt verschieden sexuelle Identitäten oder Geschlechtsidentitäten. Du darfs deine sexuelle Neigung leben wie du möchtsets.  

Diskriminiere niemanden, der eine andere sexuelle Neigung oder Geschlechterrolle hat als du. 

Bigender

Als bigender werden Personen bezeichnet, die zwei Geschlechtsidentitäten haben. Diese können sich abwechseln oder gemischt, also gleichzeitig vorliegen.

Bisexualität

Ein bisexueller Mensch fühlt sich von beiden Geschlechtern (Männer und Frauen) angezogen. Es gibt verschiedenste Formen der Bisexualität. Dies kann von nur sexuellen Kontakten bis hin zu Gefühlen reichen.

Butch

Eine Bezeichnung für eine lesbische Frau, die nicht dem gesellschaftlichen Frauenideal entspricht. Sie zeigt eher „männliche“ Verhaltensweisen und kommt eventuell dem auch optisch sehr nah. Wichtig ist dabei, dass dieser Begriff zum Zweck der Selbstdefinition verwendet wird und nicht von Aussenstehenden, die eine Person so wahrnehmen.

Cis-Menschen

Menschen, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, übereinstimmt − also die meisten Menschen (cis = nicht trans*).

Coming-out

Auf Deutsch übersetzt heisst Coming-out „herauskommen“. Es umfasst den langen Weg von der ersten Ahnung, zum Wissen, hin zur Akzeptanz der eigenen Homo-, Bisexualität oder des Trans*-seins, bis zum Informieren des Umfelds, der Familie, Freund_innen sowie Kolleg_innen in der Schule oder am Arbeitsplatz.

Demiboy / Demigirl

„Demi“ ist Französisch und bedeutet „halb“, „girl“ und „boy“ sind die englischen Wörter für „Mädchen“ und „Junge“. Demigirl bedeutet, dass die Person mehrere Geschlechtsidentitäten hat, und eine davon weiblich ist. Ein Demiboy ist demnach eine Person mit mehreren Geschlechtsidentitäten, von denen eine männlich ist.

Drag-Queen / Drag-King

Früher vor allem Bühnenkünstler_innen, die mit der Übertreibung von weiblichen und männlichen Stereotypen spielten, umfasst heute verschiedene Varianten von Bühne bis Alltag, sich teilweise auf humoristische weise männlich/weiblich zu stylen. Drag bedeutet ursprünglich: dressed as a girl (Drag-Queen) oder dressed as a guy (Drag-King).

Femme

Femme ist das Gegenstück zu butch. Also eine Bezeichnung für eine lesbische Frau, die sehr feminin auftritt. Wichtig ist dabei, dass dieser Begriff zum Zweck der Selbstdefinition verwendet wird und nicht von Aussenstehenden, die eine Person so wahrnehmen.

Genderfluid

Ein Mensch wird als genderfluid bezeichnet, wenn sich die Geschlechtsidentität kontinuierlich verändert.

Genderqueer

Eine Bezeichnung für alle Menschen, die keine klare männliche oder weibliche Geschlechtsidentität besitzen. Es bestehen verschiedenste Formen wie zum Beispiel:

•beide Geschlechter (Mann und Frau)

•weder Mann noch Frau (neutral)

•Zwischen den Geschlechtern wechseln (fliessend)

Heterosexualität

Heterosexuelle Menschen fühlen sich von Menschen des anderen Geschlechts angezogen.

Homosexualität

Homosexualität ist ein Überbegriff für Menschen, die sich zu Menschen des gleichen Geschlechts hingezogen fühlen. Dabei geht es um mehr als einfach mit dem gleichen Geschlecht Sex zu haben. Ein Mann, der sich zu Männern hingezogen fühlt bezeichnet man als schwul, eine Frau, die sich zu anderen Frauen hingezogen fühlt als lesbisch. Man geht davon aus, dass 5-10% der Bevölkerung homo- oder bisexuell sind.

Inter*/Intersex

Wenn ein Mensch genetisch (aufgrund seiner Geschlechtschromosomen) und/oder anatomisch (aufgrund seiner Geschlechtsorgane) und/oder hormonell (aufgrund des Mengenverhältnisses der Geschlechtshormone) nicht eindeutig den Normen, die für das weibliche oder männliche Geschlecht festgelegt wurden, entspricht.

Lesbisch

Eine homosexuelle Frau wird als lesbisch bezeichnet.

Metrosexualität

Heterosexuelle Männer, die sehr bewusst auf ihren Körper (Pflege und Hygiene) achten und sich modebewusst kleiden.

Neutrois

Es ist nicht ganz klar, woher dieser Begriff genau kommt. Wahrscheinlich setzt er sich zusammen aus dem Wort „neutral“ und dem französischen Wort „trois“ (drei). Neutrois ist eine dritte, neutrale Geschlechtsidentität. Der Begriff wird manchmal auch als Nullgeschlecht oder geschlechtlos bezeichnet. Zwischen neutrois und agender gibt es einige Überschneidungen. Ein Unterschied ist jedoch, dass neutrois Menschen sich eindeutig einem Geschlecht zugehörig fühlen, also dem Geschlecht neutrois, und agender Menschen sich eher als geschlechtslos empfinden. Viele benutzen aber auch die beiden Begriffe neutrois und agender als synonym.

Nicht-binär

Binär stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „zwei“. Es steht in unserer Gesellschaft für die zwei Geschlechter weiblich und männlich. Die Geschlechtsidentität von nicht-binäre Menschen, ist demnach weder weiblich noch männlich. Diese Menschen nehmen sich nicht als Mann oder Frau wahr, sondern ihre Geschlechtsidentität befindet sich ausserhalb dieses geschaftlichen Zweiersystem. Dieses Zugehörigkeitsgefühl ist unabhängig davon, wie der Körper der betroffenen Person aussieht, oder welcher Geschlechtseintrag im Ausweis steht. Manche nicht-binären Menschen empfinden sich als trans*. Dies trifft aber nicht auf alle zu.

Pangender

Menschen, die alle Geschlechtsidentitäten in sich vereinen.

Pansexualität

Pan ist ein griechisches Wort und bedeutet übersetzt „umfassend“ oder „alles“. Ein pansexueller Mensch kümmert sich nicht um Geschlechtergrenzen. Es spielt für ihn keine Rolle, ob eine Person männlich, weiblich, inter* oder trans* ist. Sie begehren/lieben Menschen unabhängig vom Geschlecht.

Queer

Das Wort queer stammt aus dem englischen und wird häufig für Dinge verwendet, die von der Norm abweichen. Im englischen Sprachraum wurde es als Schimpfwort gegen Menschen verwendet, die von sexuellen und geschlechtlichen Normen abwichen. In der jüngeren Vergangenheit fand das Wort in der LGBT-Bewegung eine neue positive Verwendung und wird als Bezeichnung für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten verwendet, die nicht der gesellschaftlichen Norm von Geschlecht und Sexualität zuzuordnen sind.

Skoliosexuell

Menschen, die sich nicht zu Cis-Menschen hingezogen fühlen.

Transgender

Diese Bezeichnung ist ein Überbegriff für Menschen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

Transvestitismus

Sich nach einem anderen Geschlecht kleiden oder stylen.

Deine Beratungstellen vor Ort

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Online Beratung und Angebote

GummiLove-Chat

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Tabooberaker

http://www.taboobreaker.com

Verhütungsmittel

Kondom

Anwendung: Direkt vor dem Geschlechtsverkehr

Wirkung: Mechanische Barriere für Spermien, so dass die Eizelle zur Befruchtung nicht erreicht wird.

Pille

Anwendung: Täglich eine Tablette mit Östrogene und Gestagene während drei Wochen einnehmen. In der Einnahmepause von 4-7 Tagen setzt die Regelblutung ein.

Wirkung: Verhindert die Eireifung

 

Minipille

Anwendung: Tägliche Einnahmen einer reinen Gestagentablette ohne Pause

Wirkung: Verdickung des Schleims am Gebärmutterhalses und bei einem Präparat auch Eisprungverhinderun

 

Horminspirale

Anwendung: Spirale wird in die Gebärmutter eingelegt und gibt ein Hormon in die Schleimhaut ab.

Wirkung: Verhindert den Aufbau der Schleimhaut und die Spermien können durch die Veränderung des Schleims und der Spirale nicht durchdringen

 

Kupferspirale

Anwendung: Kupferspirale wird in die Gebärmutter eingelegt.

Wirkung: Verhindert das Einnisten des befruchteten Eis

 

Vaginalring

Anwendung: Ein flexibler Kunststoffring wird 1x im Monat in die Scheide gelegt und gibt dort die Hormone ab. Nach drei Wochen wird er entfernt und nach einer Woche Pause für die Regelblutung wird ein neuer Ring eingesetzt.

Wirkung: Abgabe niedrig dosierter Östrogene und Gestagene an die Scheibenschleimhaut zur Verhinderung des Eisprunges und Verdickung des Schleims am Gebärmutterhals.

 

Verhütungsstäbchen

Anwendung: Niedrig dosiertes Gestagen, das als Hormonimplantat unter die Haut am Oberarm eingesetzt wird.

Wirkung: Verhindert die Einnistung des Eis

 

Chemische Mittel

Anwendung: Verhindert die Einnistung des Eis

Wirkung: Verschiedene chemische Mittel machen Spermien unfruchtbar

 

Verhütungscomputer

Anwendung: Ein Computer gibt nach Eingabe von Zyclusdaten oder Teststreifen die fruchtbaren Tage an, so dass der Verkehr unterlassen oder andere Verhütungsmethoden verwandt werden sollten.

Wirkung: Ungeschützter Verkehr nur an unfruchtbaren Tagen

 

Natürliche Verhütung

Anwendung: Berechnung der fruchtbaren Zeit mittels Kalender, Schleim und Muttermund

Wirkung: Ungeschützter Verkehr nur an unfruchtbaren Tagen